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22/12/2025
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Übergewicht beim Hund: Ursachen, Folgen & Tipps zum Abnehmen

Was ist Übergewicht beim Hund und woran erkennt man es?

Übergewicht beim Hund liegt vor, wenn das Tier etwa 10 % oder mehr über seinem Idealgewicht wiegt. Typische Anzeichen: eine kaum sichtbare Taille, Rippen sind nicht oder nur schwer tastbar, Bewegungslust sinkt, Atemfrequenz erhöht. Hauptursachen sind eine zu hohe Energieaufnahme, Bewegungsmangel, hormonelle Störungen oder genetische Veranlagung. Mit angepasster Ernährung, regelmäßiger Bewegung und tierärztlicher Begleitung lässt sich das Gewicht jedoch oft sicher reduzieren.

Übergewicht beim Hund ist ein weit verbreitetes Problem, das nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Lebenserwartung Ihres Vierbeiners deutlich beeinträchtigen kann. Schätzungen zufolge ist inzwischen fast jeder zweite Haushund in Europa übergewichtig oder sogar fettleibig. Dabei ist die Gewichtszunahme oft schleichend – zunächst kaum sichtbar, später jedoch mit ernsthaften gesundheitlichen Folgen verbunden. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig zu erkennen, ob der eigene Hund zu viel auf den Rippen hat, und gezielt gegenzusteuern.

In diesem Artikel erfahren Sie, wie Übergewicht beim Hund entsteht, welche Risiken damit verbunden sind und wie Sie Ihren Hund durch die richtige Ernährung, gezielte Bewegung und ein konsequentes Gewichts­management wieder in gesundes Fahrwasser bringen.

Was ist Übergewicht beim Hund?

Übergewicht bei Hunden liegt vor, wenn das tatsächliche Körpergewicht etwa 10 % oder mehr über dem idealen Körpergewicht liegt. In der Tiermedizin wird häufig zwischen Übergewicht („overweight“) und Fettleibigkeit (Adipositas) unterschieden, wobei Letzteres bei einer Gewichtszunahme von etwa 20 % oder mehr über dem Idealgewicht angenommen wird.

Übergewicht und Adipositas bei Hunden sind weit verbreitet und stellen eine zunehmende gesundheitliche Herausforderung dar. In vielen europäischen Ländern, darunter Deutschland, ist die Prävalenz von Übergewicht bei Hunden alarmierend hoch. Es wird geschätzt, dass etwa 30–40 % der Hunde in Deutschland von Übergewicht betroffen sind. Besonders problematisch ist, dass Übergewicht oft schleichend eintritt und die betroffenen Hunde erst spät erkennbare Symptome entwickeln.

Studien belegen, dass selbst moderate Übergewichte – etwa nur 10 % über dem Idealgewicht – bereits die Lebenserwartung des Hundes verringern und das Risiko für eine Vielzahl von Folgeerkrankungen wie Herz-, Gelenk-, Stoffwechsel- und Atemwegsproblemen erhöhen können.

Body Condition Score (BCS) – wie man den Ernährungszustand bewertet

Der Body Condition Score (BCS) ist eine weit verbreitete Methode zur Beurteilung des Ernährungszustandes eines Hundes. Dabei wird nicht nur das Körpergewicht betrachtet, sondern auch die körperliche Konstitution des Hundes, wie etwa die Sichtbarkeit der Taille oder das Tasten der Rippen. Der BCS wird meist auf einer Skala von 1 bis 5 oder 1 bis 9 bewertet, wobei der Wert 3 bzw. 4 bis 5 das ideale Gewicht kennzeichnet. Ein Hund mit einem BCS von 7 bis 9 gilt als übergewichtig oder fettleibig und ist daher einem deutlich erhöhten Risiko für gesundheitliche Probleme ausgesetzt. Der Vorteil des BCS liegt darin, dass er eine viel genauere Einschätzung des tatsächlichen Körperzustandes liefert als das bloße Gewicht, da er auch die Muskulatur und den Fettanteil berücksichtigt.

Ab wann spricht man von Fettleibigkeit (Adipositas)?

Von Adipositas spricht man, wenn der Hund 20 % oder mehr über seinem Idealgewicht wiegt oder der BCS-Wert 8 bis 9 auf der 1–9-Skala erreicht. In diesen Fällen sind die gesundheitlichen Risiken für den Hund stark erhöht, da die zusätzlichen Fettpolster Organe und Gelenke belasten, den Stoffwechsel negativ beeinflussen und das Herz-Kreislauf-System überlasten können.

Die häufigsten Ursachen für Übergewicht beim Hund

  • Zu viele Kalorien, zu wenig Bewegung: Der Hauptfaktor für Übergewicht bei Hunden ist ein positives Energiegleichgewicht, bei dem die Kalorienaufnahme den Energieverbrauch übersteigt. Dies passiert häufig, wenn Hunde zu viel Futter bekommen und sich zu wenig bewegen. Besonders bei Hunden, die in Innenräumen gehalten werden, oder solchen, die wenig oder keine regelmäßige Bewegung erhalten, steigt das Risiko für Übergewicht erheblich.
  • Genetische Faktoren und Rassenanfälligkeit: Bestimmte Hunderassen sind anfälliger für Übergewicht. Labrador, Golden Retriever und Dackel gehören zu den Rassen, bei denen eine höhere Prävalenz von Übergewicht festgestellt wurde. Bei Labradors wurde eine genomische Variante im POMC‑Gen identifiziert, die mit einem gesteigerten Appetit und einem geringeren Energieverbrauch im Ruhezustand verbunden ist. Dies führt dazu, dass diese Hunde eine Tendenz haben, mehr zu fressen und weniger Energie zu verbrennen, was das Risiko einer Gewichtszunahme erhöht.
  • Hormone, Kastration & Alter: Nach der Kastration oder im fortgeschrittenen Alter nimmt häufig die körperliche Aktivität ab, was zu einer Verlangsamung des Stoffwechsels führt. Auch hormonelle Störungen wie eine Hypothyreose oder das Cushing-Syndrom können das Übergewicht bei Hunden begünstigen. Hormonelle Veränderungen beeinträchtigen den Energiehaushalt und fördern die Gewichtszunahme.
  • Fütterungsfehler durch den Halter: Viele Übergewichtsfälle entstehen durch Fehler beim Füttern. Zu häufige Leckerlis, Essensreste vom Tisch oder eine unkontrollierte Portionsgröße führen schnell zu einer Kalorienüberschreitung. Auch eine zu energiereiche Fütterung ohne angemessene Berücksichtigung der Aktivität des Hundes trägt zu einer Gewichtszunahme bei. Zudem können das Fehlen von Fütterungsroutinen und die mangelnde Portionierung des Futters eine Rolle spielen.
  • Einfluss des Besitzer­verhaltens: Untersuchungen zeigen, dass es eine starke Korrelation zwischen dem Gewicht des Hundes und dem Lebensstil seines Besitzers gibt. Hunde, deren Halter selbst zu Übergewicht neigen oder eine ungesunde Lebensweise führen, sind ebenfalls häufiger von Übergewicht betroffen. Der Lebensstil und die Fütterungsgewohnheiten der Besitzer übertragen sich oft direkt auf die Hunde, was das Risiko für Übergewicht weiter erhöht.

 

Diese Faktoren können in Kombination oder einzeln dazu führen, dass ein Hund an Gewicht zunimmt. Eine frühzeitige Erkennung und das richtige Management sind entscheidend, um die Gesundheit des Hundes zu erhalten und mögliche Folgeerkrankungen zu vermeiden. Studien haben gezeigt, dass Übergewicht bei Hunden zu einer erheblich verkürzten Lebenserwartung führen kann und das Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes, Herzprobleme und Gelenkbeschwerden erhöht. Besonders kritisch wird das Übergewicht, wenn es mit gesundheitlichen Begleiterkrankungen einhergeht, wie in einer aktuellen Studie von Nitsch, R., & Kölle, P. (2021). Obesitas bei Hunden beleuchtet den Zusammenhang zwischen Übergewicht und Stoffwechselstörungen bei Hunden. Diese Untersuchung zeigt, wie Übergewicht das Risiko für die Entwicklung von Diabetes und anderen Stoffwechsel­erkrankungen signifikant erhöht.

Anzeichen, dass Ihr Hund übergewichtig ist

Übergewicht beim Hund äußert sich in verschiedenen körperlichen und verhaltensbezogenen Symptomen. Achten Sie auf die folgenden Anzeichen, um festzustellen, ob Ihr Hund möglicherweise zu viel Gewicht hat:

Körperliche Warnsignale:

  • Fettpolster an Flanken oder Bauch: Besonders an den Flanken oder im Bauchbereich können sich Fettansammlungen bemerkbar machen, die sich auch visuell zeigen.
  • Keine sichtbare oder spürbare Taille: Ein gesunder Hund hat eine erkennbare Taille. Fehlt diese oder ist sie kaum sichtbar, kann das auf Übergewicht hinweisen. Rippen sind kaum oder gar nicht tastbar: Wenn die Rippen nicht mehr leicht zu ertasten sind, auch bei leichtem Druck, könnte das ein Zeichen für zu viel Fettgewebe sein.
  • Bewegungseinschränkungen und Kurzatmigkeit bei Belastung: Übergewicht belastet die Gelenke und das Herz-Kreislaufsystem, was zu schneller Erschöpfung und Atemnot bei Anstrengung führen kann.
  • Weniger Ausdauer und schnelle Ermüdung: Ein übergewichtiger Hund wird schneller müde und hat weniger Energie, auch bei alltäglichen Aktivitäten.

 

Verhaltensänderungen:

  • Trägheit und Widerwillen zu Spaziergängen: Übergewichtige Hunde haben oft weniger Lust auf Bewegung, da sie sich schneller erschöpfen oder Schmerzen in den Gelenken haben.
  • Schnelles Hecheln bei geringer Aktivität: Hunde, die übergewichtig sind, hecheln oft auch bei geringer körperlicher Anstrengung oder in Ruhephasen.
  • Weniger Spiel­freude und kürzere Aktivitätsphasen: Wenn Ihr Hund plötzlich weniger Interesse an Spielen oder langen Spaziergängen zeigt, könnte Übergewicht eine Ursache sein.

 

So testen Sie Ihren Hund selbst: Die 3‑Finger‑Regel zur Rippenkontrolle

Um festzustellen, ob Ihr Hund Übergewicht hat, können Sie die sogenannte 3‑Finger‑Regel verwenden:

  • Legen Sie Ihre Hand seitlich an den Brustkorb Ihres Hundes.
  • Drücken Sie sanft, aber mit leichtem Druck.
  • Wenn Sie die Rippen leicht ertasten können, ist das normal, ein dünner Fettüberzug ist akzeptabel.
  • Wenn die Rippen schwer zu spüren sind oder Sie eine dicke Fettschicht feststellen, deutet das auf Übergewicht hin.

 

Falls diese Tests auf Übergewicht hindeuten, sollten Sie eine gründlichere Untersuchung durch einen Tierarzt in Betracht ziehen.

Folgen von Übergewicht – mehr als nur ein Schönheitsproblem

Übergewicht bei Hunden ist keineswegs nur eine ästhetische Angelegenheit, sondern hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit Ihres Tieres. Jedes zusätzliche Kilo belastet den Hund nicht nur äußerlich, sondern führt zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen, die seine Lebensqualität und Lebensdauer erheblich beeinträchtigen können. Zu den häufigsten und schwerwiegendsten Folgen gehören:

Gelenkprobleme & Arthrose

Ein übergewichtiger Hund trägt eine zusätzliche Belastung auf seinen Gelenken und der Wirbelsäule. Jedes zusätzliche Kilo wirkt wie ein zusätzliches Gewicht, das auf den Bewegungsapparat drückt, was das Risiko für Gelenkprobleme erheblich erhöht. Besonders bei großen oder kräftigen Rassen wie Labradoren und Retrievern ist die Gefahr für frühzeitigen Gelenkverschleiß, Kreuzbandrisse oder Bandscheibenprobleme besonders hoch. Diese Erkrankungen können zu chronischen Schmerzen und eingeschränkter Bewegungsfähigkeit führen.

Für Hunde, die bereits Übergewicht haben oder unter Gelenkproblemen und Arthrose leiden, ist eine zusätzliche Unterstützung der Gelenke besonders wichtig.

In diesem Zusammenhang können wir Ihnen die Gelenke & Knochen Kapseln von Bellfor mit Ovopet empfehlen. Diese Kapseln enthalten Ovopet, einen Inhaltsstoff, der besonders reich an wertvollen Nährstoffen wie Kolagen, Glucosamin und Hyaluronsäure ist. Diese Komponenten spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Gelenkgesundheit, der Förderung der Knorpelregeneration und der Verbesserung der Beweglichkeit, besonders bei Hunden mit Übergewicht oder bestehenden Gelenkproblemen. Durch die regelmäßige Einnahme können die Gelenke Ihres Hundes spürbar entlastet und unterstützt werden, was zu einer besseren Lebensqualität und einer aktiveren Beweglichkeit führt.

Belastung für Herz und Lunge

Die Ansammlung von Fettgewebe belastet das Herz-Kreislauf-System und die Atmung erheblich. Bei übergewichtigen Hunden muss das Herz stärker arbeiten, um das zusätzliche Gewebe zu versorgen, was zu einer Überlastung des Herzmuskels führen kann. Zudem beeinträchtigt das zusätzliche Gewicht die Lunge, was zu Kurzatmigkeit, schneller Ermüdung und Leistungseinbußen führen kann. Übergewichtige Hunde sind oft weniger aktiv, da ihre Atmung bei Anstrengung zunehmend erschwert wird. Dies verringert ihre Lebensqualität und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Diabetes & Stoffwechselstörungen

Fettgewebe ist nicht nur ein Energiespeicher, sondern produziert auch hormonell aktive Substanzen, sogenannte Adipokine, die den Stoffwechsel negativ beeinflussen können. Diese Substanzen führen zu einer Insulinresistenz, was das Risiko für die Entwicklung von Diabetes mellitus erheblich erhöht. Studien haben gezeigt, dass übergewichtige Hunde eine deutlich höhere Prävalenz an metabolischen Störungen wie Diabetes und Fettstoffwechselerkrankungen aufweisen. Eine frühzeitige Gewichtsreduktion kann helfen, diesen Erkrankungen vorzubeugen oder deren Verlauf zu verlangsamen.

Kürzere Lebenserwartung

Hunde, die übergewichtig sind, haben im Durchschnitt eine kürzere Lebenserwartung als Hunde mit einem gesunden Körpergewicht. Untersuchungen haben gezeigt, dass Hunde mit einem idealen Körperzustand bis zu 15 % länger leben als ihre übergewichtigen Artgenossen. Das bedeutet, dass Übergewicht nicht nur die Lebensqualität beeinträchtigt, sondern auch das Leben Ihres Hundes verkürzen kann. Die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Übergewicht durch eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung sind daher entscheidend, um Ihrem Hund ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen.

Wie Tierärzte Übergewicht feststellen und bewerten

  • Regelmäßige Gewichtskontrolle: Bei erwachsenen Hunden empfiehlt sich eine Wiegekontrolle mindestens alle vier bis zwölf Wochen, bei einem gezielten Gewichtsprogramm sogar alle zwei bis vier Wochen.
  • Tierärztliche Diagnose: Der Tierarzt prüft nicht nur Gewicht und BCS, sondern auch Blut­werte, Hormon­status, Aktivitäts­verhalten und mögliche Begleiter­krankungen (z. B. Schilddrüse, Cushing).
  • Verlaufskontrolle: Ein erfolgreicher Gewichtsprozess ist kontinuierlich, nicht abrupt. Die Messung der Fortschritte (z. B. via Tagebuch oder Diagramm) ist hilfreich. Auch die Motivation des Besitzers spielt eine Rolle.

 

Abnehmen beim Hund – so funktioniert es richtig

Ein erfolgreiches Abnehm­programm für Hunde sollte individuell, nachhaltig und gesundheits­orientiert gestaltet werden, damit es langfristig zu positiven Ergebnissen führt. Ein plötzlicher Gewichtsverlust ist nicht nur schwer umzusetzen, sondern kann auch gesundheitliche Probleme verursachen wie den Verlust von Muskelmasse oder Stoffwechselstörungen.

Realistische Ziele setzen: Gesundes Tempo für die Gewichtsreduktion

Für eine gesunde Gewichtsreduktion liegt das empfohlene Tempo bei etwa 0,5 % bis 2 % des Körpergewichts pro Woche. Dieser Wert hängt von der Ausgangssituation, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Hundes ab. Zu schnelles Abnehmen kann, besonders bei übergewichtigen Hunden, negative Auswirkungen auf die Muskulatur und den Stoffwechsel haben.

Es ist jedoch besser, nicht mit der Dosierung von Flohsamenschalen selbst zu experimentieren, sondern Produkte zu wählen, bei denen diese Zutat bereits in der richtigen Menge und in Kombination mit anderen nützlichen Inhaltsstoffen enthalten ist. Ein hervorragendes Beispiel ist das Shiimun Slim Pulver von Bellfor, das neben Flohsamenschalen auch Shiitake- und Maitake-Pilze enthält. Diese Pilze sind für ihre positiven Effekte auf den Stoffwechsel bekannt und helfen dabei, den Fettabbau zu fördern. Shiitake und Maitake unterstützen die Gewichtsreduktion nicht nur durch ihre entzündungshemmenden und immunstärkenden Eigenschaften, sondern sie helfen auch, den Fettstoffwechsel zu regulieren und die natürliche Fettverbrennung zu beschleunigen. Das Shiimun Slim Pulver ist daher eine ideale Ergänzung für Hunde, die ihr Gewicht gesund und nachhaltig reduzieren sollen.

Bewegung mit Plan: Welche Aktivitäten wirklich Kalorien verbrennen

 

Aktivität ist ein wichtiger Bestandteil eines Abnehmprogramms. Übergewichtige Hunde benötigen besonders gelenkschonende Bewegung, um ihre Kalorien zu verbrennen und gleichzeitig ihre Gelenke nicht unnötig zu belasten. Zu den besten Bewegungs­möglichkeiten zählen zügige Spaziergänge, Apportierspiele, Suchspiele und Schwimmen. Wichtig ist, die Intensität langsam zu steigern, besonders bei Hunden mit Gelenkproblemen oder beginnender Arthrose.

Leckerlis clever ersetzen: Kalorienfallen im Alltag vermeiden

Leckerlis können schnell zur versteckten Kalorienquelle werden. Deshalb lohnt es sich, bewusst solche Snacks zu wählen, die einen hohen Nährstoffgehalt aufweisen, reich an hochwertigem Eiweiß sind und weder Zucker noch zugesetztes Salz enthalten.

Gerade zuckerfreie Snacks sind für Hunde mit Gewichtsneigung besonders sinnvoll: Zucker liefert unnötige Energie, fördert ein gesteigertes Hungergefühl und kann langfristig zu einer übermäßigen Kalorienaufnahme beitragen – Faktoren, die das Risiko für Übergewicht erhöhen.

Eine besonders geeignete Option stellen die Marsavet MicroBell Snacks dar. Sie sind vegan, getreidefrei und glutenfrei und somit ideal für Hunde mit empfindlichem Magen oder speziellen diätetischen Anforderungen. Als Eiweißquelle dient mikrobielles Protein, das durch sein ausgewogenes Aminosäurenprofil eine hochwertige Alternative zu herkömmlichen Proteinquellen bietet.

Die Rezeptur basiert auf sorgfältig ausgewählten pflanzlichen Zutaten wie Kartoffeln, Lupinen, veganem Glycerin, Tapioka, Hanföl, Spinat, Roter Bete und Karotten. Diese Komponenten tragen zu einer natürlich ausgewogenen Nährstoffversorgung bei und sind zugleich gut verträglich. Durch ihren moderaten Energiegehalt lassen sich die Snacks problemlos in die tägliche Gesamtfutterration integrieren, ohne das Kalorienbudget unnötig zu belasten.

Indem Sie bewusst weniger, aber gezielt eingesetzte Belohnungen nutzen, unterstützen Sie Ihr Ziel einer kontrollierten Energieaufnahme.

Erfolge messen und motiviert bleiben: Gewichtstagebuch führen

Um den Fortschritt zu verfolgen und motiviert zu bleiben, empfiehlt es sich, ein Gewichtstagebuch zu führen. Notieren Sie das Datum, das Gewicht, die Futtermenge, die Aktivitätsdauer und die Snacks. So haben Sie stets den Überblick und können bei Bedarf Anpassungen vornehmen, um sicherzustellen, dass Ihr Hund weiterhin auf dem richtigen Weg ist.

Spezielle Tipps für bestimmte Hundegruppen

Labrador & Golden Retriever

Labrador Retriever und Golden Retriever gehören zu den Rassen, die besonders häufig zu Übergewicht neigen. Dies liegt zum Teil an ihrer genetischen Veranlagung, die sie anfällig für einen höheren Appetit und eine geringere Energieverbrennung macht. Diese Rassen sind besonders anfällig für Fettleibigkeit, wenn ihre Ernährung und Bewegung nicht gut überwacht werden. Um Übergewicht zu vermeiden, ist es entscheidend, die Portionen zu kontrollieren und regelmäßig aktive Spaziergänge oder Apportierspiele einzuplanen, die sowohl den Körper als auch den Geist des Hundes fordern. Da diese Rassen gerne essen, ist es auch wichtig, ihre Futteraufnahme strikt zu regulieren und regelmäßig wiegen zu lassen, um eine Überernährung frühzeitig zu erkennen.

Kleine Rassen wie Chihuahua oder Dackel

Obwohl kleine Hunderassen wie der Chihuahua oder Dackel weniger wiegen, können auch sie schnell Übergewicht entwickeln, wenn die Futteraufnahme nicht kontrolliert wird. Oft denken Hundebesitzer, dass kleine Hunde weniger anfällig für Übergewicht sind, doch gerade kleine Rassen haben häufig eine höhere Neigung zur Gewichtszunahme, da ihr Stoffwechsel langsamer arbeitet und sie bei zu vielen Leckerlis oder zu reichhaltigem Futter schnell an Gewicht zunehmen. Daher gilt: Kleinere Portionen, häufigeres Füttern in kleinen Mahlzeiten und eine maximierte Bewegungsfrequenz sind essenziell, um das Gewicht zu kontrollieren. Auch kleine Rassen brauchen regelmäßige Bewegung, wie z. B. kleine Spaziergänge oder interaktive Spielstunden, um ihre Energie zu verbrennen.

Senioren

Ältere Hunde (ab etwa 8–10 Jahren) haben aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses oft eine reduzierte Bewegungsfrequenz und -intensität. Sie sind weniger aktiv, da ihre Gelenke steifer werden und ihre Ausdauer nachlässt. Zusätzlich verlangsamt sich der Stoffwechsel im Alter, was es einfacher macht, an Gewicht zuzunehmen, selbst wenn die Futtermenge nicht verändert wird. Ernährungsanpassungen sind entscheidend: weniger Kalorien und hochwertiges Protein zur Unterstützung der Muskulatur. Älteren Hunden sollten vor allem gelenkschonende Bewegungsformen angeboten werden, wie gemächliche Spaziergänge oder gezielte Spielstunden, um ihre Mobilität zu fördern, ohne ihre Gelenke zu überlasten.

Hunde mit Vorerkrankungen

Bei Hunden mit bestehenden Vorerkrankungen wie Gelenk-, Herz- oder Stoffwechselproblemen ist die Gewichtsreduzierung besonders wichtig, aber auch besonders vorsichtig anzugehen. Übergewicht belastet zusätzlich die bereits angeschlagenen Organe und Gelenke und kann den Krankheitsverlauf verschlechtern. Daher sollte eine tierärztliche Begleitung bei der Gewichtsreduktion unbedingt in Anspruch genommen werden. Zum Beispiel können Hunde mit Arthrose von einer Gewichtsreduktion profitieren, da dadurch der Druck auf die Gelenke verringert wird. Es ist wichtig, dass diese Hunde eine angepasste Ernährung mit gelenk­schonenden Ergänzungen erhalten und die Bewegung auf den Gesundheitszustand abgestimmt wird, z. B. sanfte Spaziergänge oder Schwimmen, um die Gelenke zu entlasten und gleichzeitig den Körper zu stärken.

Vorbeugung: So bleibt Ihr Hund dauerhaft schlank

Um sicherzustellen, dass Ihr Hund auch im späteren Leben ein gesundes Gewicht behält, ist es wichtig, von Anfang an auf die richtige Ernährung zu achten. Besonders bei Welpen und Junghunden ist es entscheidend, ihnen eine altersgerechte Ernährung zu bieten, um ein kontrolliertes Wachstum zu fördern und eine übermäßige Kalorienaufnahme zu vermeiden. So kann Übergewicht von Anfang an verhindert werden.

Darüber hinaus spielt auch die Aktivität im Alltag eine wesentliche Rolle. Regelmäßige Bewegungseinheiten, wie z. B. Treppensteigen, Spiele im Garten oder kleine Suchspiele, haben einen großen Effekt, um das Gewicht zu kontrollieren und zu verhindern, dass der Hund überhaupt erst zu viel an Gewicht zulegt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Fütterungskontrolle. Indem Sie die Portionen regelmäßig abwiegen und die Tagesration genau im Blick behalten, stellen Sie sicher, dass Ihr Hund nicht zu viel frisst. Es ist auch ratsam, Futtersäcke nicht unkontrolliert stehen zu lassen, um zu vermeiden, dass Ihr Hund ständig freien Zugang zum Futter hat.

Schließlich sollte auch der Umgang mit Snacks bewusst gesteuert werden. Leckerlis sollten nicht als zusätzliche Kalorienquelle betrachtet werden, sondern als Teil der Gesamtration. Wenn Sie Ihren Hund belohnen möchten, achten Sie darauf, dass die Leckerlis in die tägliche Futtermenge eingerechnet werden, um eine ungewollte Gewichtszunahme zu vermeiden.

Mit Geduld und Wissen zum idealen Hundewgewicht

Übergewicht beim Hund ist behandelbar – vorausgesetzt, Sie handeln rechtzeitig und gezielt. Mit einer ausgewogenen Ernährung, regelmäßiger Bewegung und einem klaren Abnahmeplan können Sie dafür sorgen, dass Ihr Hund nicht nur sein Idealgewicht erreicht, sondern auch an Lebensqualität und Energie gewinnt. Um den Gewichtsverlust zu unterstützen, ist es hilfreich, auf bewährte Produkte wie das Shiimun Slim Pulver von Bellfor zurückzugreifen. Dieses Pulver hilft, das Gewicht Ihres Hundes auf natürliche Weise zu regulieren, indem es den Fettabbau fördert und gleichzeitig die Nährstoffversorgung optimiert. Mit der richtigen Kombination aus Ernährung, Bewegung und Unterstützung durch geeignete Ergänzungsprodukte können Sie sicherstellen, dass Ihr Hund langfristig gesund bleibt und sich wieder vital fühlt.

Häufige Fragen zu Übergewicht bei Hunden

1. Wie erkenne ich, ob mein Hund übergewichtig ist?

Ein übergewichtiger Hund hat oft eine fehlende Taille, sichtbare Fettpolster und seine Rippen sind schwer zu tasten. Weitere Anzeichen sind Bewegungseinschränkungen, Kurzatmigkeit und schnelle Ermüdung bei Belastung. Wenn diese Symptome zutreffen, ist es ratsam, das Gewicht regelmäßig zu überprüfen und den Hund gegebenenfalls vom Tierarzt untersuchen zu lassen.

2. Warum nimmt mein Hund zu, obwohl er wenig frisst?

Es gibt mehrere Gründe, warum Hunde trotz geringer Futteraufnahme an Gewicht zunehmen. Mögliche Ursachen sind hormonelle Störungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion, eine verlangsamte Verdauung oder zu wenig Bewegung. Ein Tierarzt kann helfen, die genaue Ursache zu ermitteln und eine Lösung zu finden.

3. Was sind die Folgen von Übergewicht bei Hunden?

Übergewicht bei Hunden führt zu einer höheren Belastung der Gelenke, was zu Arthrose und Gelenkproblemen führen kann. Zudem steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und eine verringerte Lebenserwartung. Übergewicht kann auch die Lebensqualität Ihres Hundes beeinträchtigen, da er schneller ermüdet und weniger aktiv ist.

4. Wie kann ich das Gewicht meines Labradors (oder anderer Rassen) reduzieren?

Labradorhunde neigen aufgrund ihrer genetischen Veranlagung zu Übergewicht. Eine ausgewogene Ernährung mit weniger Kalorien, kombiniert mit regelmäßiger Bewegung, ist entscheidend. Diätfutter für Labradore, das reich an Eiweiß und arm an Fett ist, kann helfen, das Gewicht zu kontrollieren. Achten Sie auch auf ausreichende Bewegung, wie Spaziergänge und Apportierspiele.

5. Welches Futter ist am besten für übergewichtige Hunde?

Für übergewichtige Hunde ist Futter mit einer reduzierten Kaloriendichte und hohem Eiweißanteil empfehlenswert. Diätfutter, das speziell für Gewichtsmanagement entwickelt wurde, sorgt dafür, dass Ihr Hund satt wird, ohne unnötige Kalorien zu sich zu nehmen. Achten Sie darauf, dass das Futter reich an Ballaststoffen ist, um den Hunger zu stillen und die Verdauung zu unterstützen.

6. Wie kann ich verhindern, dass mein Hund wieder an Gewicht zunimmt?

Um eine erneute Gewichtszunahme zu verhindern, ist eine konsequente Portionierung und eine ausgewogene Ernährung wichtig. Regelmäßige Bewegung und die Vermeidung von zu vielen Leckerlis tragen ebenfalls dazu bei, dass Ihr Hund sein ideales Gewicht behält. Zusätzlich kann eine regelmäßige Gewichtskontrolle beim Tierarzt helfen, frühzeitig Probleme zu erkennen und entgegenzuwirken.

Informationsquellen

  1. Nitsch, R., & Kölle, P. (2021). Obesitas bei Hunden – Eine Übersicht der zugrunde liegenden Ursachen. Deutsche Tierärztliche Wochenschrift, 128(10), 357–366. https://doi.org/10.30432/dtzw.2021.10.003. Abgerufen am 5. September 2025 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34425607/
  2. German, A. J. (2006). The growing problem of obesity in dogs and cats. Journal of Nutrition, 136(7), 2078S–2083S. https://doi.org/10.1093/jn/136.7.2078S. Abgerufen am 5. September 2025 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16772464/
  3. Kang, A., Kwak, M.-J., Lee, D. J., Lee, J. J., Kim, M. K., Song, M., Lee, M., Yang, J., Oh, S., & Kim, Y. (2024). Dietary supplementation with probiotics promotes weight loss by reshaping the gut microbiome and energy metabolism in obese dogs. Frontiers in Veterinary Science, 11, 45–58. https://doi.org/10.1016/j.jvs.2024.03.010. Abgerufen am 5. September 2025 von https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2165049724001616