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10/12/2025
by Admin
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Hund frisst Erde – Ursachen, Gefahren & Tipps für Hundehalter

Warum frisst mein Hund Erde?

Wenn ein Hund Erde frisst, steckt dahinter meist Neugier, Langeweile oder ein unausgeglichener Nährstoffhaushalt. Es kann harmlos sein, aber auch auf gesundheitliche Probleme wie Magen-Darm-Störungen, Übersäuerung oder Mineralstoffmangel hindeuten. Beobachten Sie das Verhalten genau – bei wiederholtem Auftreten ist tierärztlicher Rat wichtig.

Immer wieder berichten Hundehalter davon, dass ihr Vierbeiner plötzlich beginnt, Erde zu fressen – im Garten, beim Spaziergang oder sogar aus Blumentöpfen. Obwohl dieses Verhalten in vielen Fällen zunächst harmlos erscheint, kann es ernstere Ursachen haben. Denn das Lecken oder Fressen von Erde ist kein „gewöhnlicher Snack“, sondern oft ein Hinweis auf innere Ungleichgewichte, Stress oder ein fehlgeleitetes Instinktverhalten. Um Ihren Hund optimal zu schützen, ist es entscheidend, die Hintergründe zu verstehen und gezielt zu handeln.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen die häufigsten Ursachen für das Erde-Fressen bei Hunden und zeigen, wie Sie dieses Verhalten erkennen, einschätzen und mit gezielten Maßnahmen vermeiden können – damit Ihr Vierbeiner gesund und sicher bleibt.

Häufige Ursachen – Warum Hunde Erde fressen

Das Fressen von Erde durch Hunde ist ein vielschichtiges Verhalten, das unterschiedliche organische und psychische Ursachen haben kann. Während es bei Welpen oft ein Zeichen von Neugier ist, können bei erwachsenen Hunden ernstzunehmende medizinische oder verhaltensbezogene Hintergründe vorliegen. In vielen Fällen handelt es sich um eine Kombination mehrerer Faktoren.

Neugier & Spieltrieb (v. a. bei Welpen)

Welpen nehmen ihre Umwelt vor allem über den Mund wahr. Das Erkunden von Erde, Pflanzen oder kleinen Steinen gehört zur normalen Entwicklung. Solches Verhalten ist zunächst nicht pathologisch, sollte jedoch beobachtet werden – insbesondere, wenn das Fressen zwanghaft oder übermäßig wird.

Unterforderung, Stress & Angst

Psychische Ursachen wie chronischer Stress, Angst, Einsamkeit oder mangelnde Auslastung führen bei vielen Hunden zu Ersatzhandlungen. Dazu zählt das Lecken oder Fressen von Erde, oft gepaart mit übermäßigem Buddeln oder Fressen von Gras. Solche Übersprungshandlungen zeigen sich häufig bei Hunden, die sich unausgelastet oder unsicher fühlen.

Mineral- und Nährstoffmängel

Ein weit verbreiteter Auslöser ist ein unausgeglichener Nährstoffhaushalt – etwa ein Mangel an Eisen, Zink, Selen oder Vitamin B12. Der Organismus des Hundes signalisiert instinktiv das Bedürfnis nach Ausgleich, was zum Fressen von Erde als vermeintlicher Mineralstoffquelle führen kann. Zwar enthält Erde tatsächlich organische Mineralien, diese liegen jedoch in einer Form vor, die vom Hund oft nicht verwertbar ist – und können zusätzlich mit Schadstoffen belastet sein. Besonders bei unausgewogener Ernährung, schlechter Futterqualität oder chronischen Erkrankungen (z. B. des Darms) treten diese Mängel verstärkt auf.

Darmparasiten als unterschätzter Auslöser

Neben Nährstoffmängeln und Magenproblemen kann auch ein Befall mit Darmparasiten eine bedeutende Rolle beim Erde-Fressen spielen – insbesondere dann, wenn das Verhalten plötzlich auftritt oder über längere Zeit anhält. Parasiten wie Spulwürmer, Hakenwürmer oder Giardien stören die natürliche Funktion des Verdauungstrakts, reizen die Darmwand und können die Nährstoffaufnahme empfindlich beeinträchtigen.

Viele betroffene Hunde zeigen neben Verdauungsstörungen wie Blähungen, wechselndem Stuhl oder Appetitveränderungen auch auffällige Verhaltensweisen. Dazu gehört unter anderem das wiederholte Fressen von Erde, Gras oder sogar Kot – ein sogenanntes Pica-Verhalten. In einer veterinärmedizinischen Fachpublikation wird dieser Zusammenhang als direkte Folge chronischer Entzündungsprozesse im Darm beschrieben, die durch Parasiten ausgelöst werden können.

Um solchen Problemen vorzubeugen – insbesondere bei Hunden, die regelmäßig Erde fressen oder zur Aufnahme von Dreck neigen – empfiehlt es sich, das Thema Wurmprophylaxe ernst zu nehmen. Dabei muss nicht immer auf klassische chemische Wurmkuren zurückgegriffen werden. Viele Halter setzen heute bewusst auf natürliche Präparate, die den Organismus schonen und gleichzeitig wirksam gegen Darmparasiten unterstützen. Ein bewährter Ansatz ist z. B. die Kombination aus Kürbiskernen und Kokosmehl – pflanzliche Stoffe, die sich in der Praxis als mild, aber effektiv erwiesen haben. Produkte auf dieser Basis können sich besonders gut für sensible Hunde eignen, etwa im Rahmen einer regelmäßig durchgeführten, sanften Entwurmung.

Besonders hilfreich kann hier ein natürliches Ergänzungsprodukt wie das Vermal Pulver von Bellfor sein. Es basiert auf einer schonenden Rezeptur mit Kürbiskernen, Kokosmehl, Wermutkraut und anderen ausgewählten Kräutern, die traditionell zur Unterstützung des Verdauungstrakts und zur Förderung einer wurmfeindlichen Umgebung im Darm eingesetzt werden. Durch die milde Zusammensetzung eignet es sich auch zur regelmäßigen Anwendung, ohne die Darmflora zu belasten – ideal für Hunde mit empfindlicher Verdauung oder wiederkehrender Neigung zum Erdefressen.

Zahnprobleme & orale Beschwerden

Zahnstein, Zahnfleischentzündungen oder lockere Zähne zählen zu den häufigsten chronischen Problemen bei Hunden – insbesondere bei kleinen Rassen und älteren Tieren. Solche Beschwerden können dazu führen, dass der Hund instinktiv vermehrt an Erde, Holz oder anderen weichen Materialien kaut, um Druck zu mindern oder sich Linderung zu verschaffen. Das Fressen von Erde wird in diesem Zusammenhang zu einer Art „Selbstmedikation“ – ersetzt jedoch keinesfalls eine gezielte zahnmedizinische Pflege. Um solche Probleme frühzeitig zu vermeiden, ist eine tägliche Zahnpflege entscheidend: Dazu zählen das regelmäßige Zähneputzen, die visuelle Kontrolle des Zahnfleisches und die Beobachtung von Kauverhalten oder Maulgeruch.

Nicht alle Hunde lassen sich jedoch gerne die Zähne putzen – hier können spezielle Zahnpflegepulver eine hilfreiche Alternative sein. Besonders empfehlenswert sind natürliche Mischungen mit Calciumcarbonat, das die Zahnoberflächen sanft von Belägen befreit, und Kieselerde (Siliciumdioxid), die zur Mineralisierung beiträgt und das Zahnfleisch stärken kann. Aus tierärztlicher Sicht bewährt sich in der Praxis vor allem das Dental Pulver von Bellfor, das diese beiden Komponenten kombiniert und zusätzlich mit Ascophyllum nodosum (Seealgenmehl) ergänzt ist – einer nährstoffreichen Braunalge mit wissenschaftlich nachgewiesener Wirkung auf die Maulgesundheit. In einer kontrollierten Studie von Gawor et al. (2023) konnte gezeigt werden, dass die regelmäßige Gabe von Ascophyllum nodosum bei Hunden und Katzen den Plaquebildungsindex signifikant senkt, den Mundgeruch reduziert und die allgemeine Zahngesundheit verbessert – ohne unangenehme Nebeneffekte. Diese sanfte Unterstützung eignet sich besonders für Hunde mit sensibler Maulpartie oder solche, bei denen eine klassische Zahnbürstenpflege nur schwer durchführbar ist.

Magenprobleme, Übersäuerung & gestörte Verdauung

Einige Hunde fressen Erde, um Symptome wie Übelkeit oder Magendruck zu lindern. Besonders bei Hunden mit Magenübersäuerung oder empfindlicher Verdauung ist dieses Verhalten zu beobachten. Die Erde dient dabei als eine Art „natürliche Pufferung“. Allerdings birgt diese Methode Risiken, da Erde Keime und Fremdkörper enthalten kann.

Pica-Syndrom (Zwanghaftes Verhalten)

Wenn das Erdefressen nicht gelegentlich, sondern regelmäßig und zwanghaft auftritt – unabhängig von Ort, Zeit oder Umgebung –, spricht man von Pica. Dieses Verhalten ist vergleichbar mit zwanghaften Störungen beim Menschen. Die Ursachen reichen von hormonellen Dysbalancen über neurologische Störungen bis hin zu tief verwurzelten Verhaltensmustern. In solchen Fällen ist eine kombinierte tierärztlich-verhaltenstherapeutische Begleitung erforderlich.

Erdefressen ist kein Zufall. Es dient in vielen Fällen als Symptom eines körperlichen oder psychischen Ungleichgewichts. Eine fundierte Ursachenanalyse – inklusive Parasitenkontrolle, Zahncheck und Nährstoffbewertung – ist der erste Schritt zu einer gesunden Lösung.

Wann wird Erde fressen gefährlich?

Gelegentliches Lecken an Erde kann harmlos sein, insbesondere bei Welpen, die ihre Umwelt erkunden. Doch sobald das Verhalten regelmäßig, zwanghaft oder in größeren Mengen auftritt, wird es problematisch – sowohl aus hygienischer, toxikologischer als auch medizinischer Sicht.

Parasiten, Bakterien & Pilzsporen

Erde, vor allem feuchte oder organisch belastete, ist ein natürlicher Nährboden für Wurmeier, Bakterien wie Clostridien oder Salmonellen und Pilzsporen, die beim Verschlucken zu teils schweren Magen-Darm-Erkrankungen führen können. Ein solcher Parasitenbefall bleibt anfangs oft unbemerkt, kann aber langfristig zu chronischer Verdauungsschwäche, Nährstoffmängeln und geschwächtem Immunsystem führen.

Pestizide, Düngemittel & Umweltgifte

In städtischen Grünanlagen, auf landwirtschaftlich genutzten Flächen oder in privaten Gärten ist die Erde häufig mit Pestiziden, Herbiziden oder Kunstdüngern belastet. Diese chemischen Rückstände können bei Aufnahme zu akuten Vergiftungen führen – mit Symptomen wie Erbrechen, Zittern, Durchfall oder Apathie. Besonders kritisch ist dies bei kleinen Hunden oder Welpen, bei denen schon geringe Mengen gefährlich wirken.

Verstopfungen & mechanische Verletzungen

Wird Erde in größeren Mengen oder zusammen mit Fremdkörpern wie kleinen Steinen, Wurzeln oder Holzstückchen verschluckt, kann es zu Verstopfungen, Magenschleimhautreizungen oder sogar Verletzungen des Darms kommen. In extremen Fällen droht ein Darmverschluss, der einen lebensbedrohlichen Notfall darstellt und operativ behandelt werden muss.

Warnzeichen – Wann ist tierärztliche Hilfe nötig?

Achten Sie auf folgende Symptome, die in Zusammenhang mit Erdefressen auftreten können:

  • Häufiges Erbrechen oder Würgen nach Spaziergängen
  • Anhaltender Durchfall, teils mit Schleim oder Blut
  • Appetitlosigkeit oder verändertes Fressverhalten
  • Gewichtsverlust trotz normaler Fütterung
  • Unruhe, Bauchschmerzen oder aufgeblähter Bauch

 

Wenn eines oder mehrere dieser Anzeichen auftreten oder das Erdefressen dauerhaft und zwanghaft beobachtet wird, sollten Sie nicht zögern: Suchen Sie umgehend tierärztlichen Rat auf.

Typische Szenarien – und was sie bedeuten

  • Welpen fressen Erde & Steine: Neugier, Zahnwechsel oder Langeweile. Beobachten und langsam abgewöhnen.
  • Alter Hund frisst Erde: Altersbedingte Stoffwechselveränderungen oder stille Erkrankungen (z. B. Leber, Niere) können zugrunde liegen.
  • Hund frisst Blumenerde: Blumenerde enthält häufig Schimmelsporen, Düngemittel und giftige Zusatzstoffe – besonders gefährlich.
  • Hund frisst Erde & Gras: Dies deutet häufig auf Magenprobleme hin. Gras wirkt als Brechreizverstärker, Erde als „Neutralisator“.
  • Hund frisst Erde beim Spaziergang: Kann auf Mangel, aber auch Reizüberflutung oder Ängstlichkeit hinweisen.

 

Was fehlt meinem Hund, wenn er Erde frisst?

Wenn ein Hund regelmäßig Erde frisst, ist das oft kein Zufall, sondern ein Hinweis auf einen unausgeglichenen Nährstoffhaushalt. In freier Wildbahn würden Hunde instinktiv nach natürlichen Quellen für fehlende Mineralien oder Vitamine suchen – wie z. B. durch das Fressen von bestimmten Pflanzen, Wurzeln oder eben auch Erde.

Obwohl die Erde tatsächlich Mineralien enthält, sind diese für Hunde häufig nicht bioverfügbar, also vom Körper nicht richtig verwertbar. Das bedeutet: Selbst wenn der Hund „etwas ausgleichen“ möchte, gelingt ihm das auf diesem Weg nicht. Stattdessen steigt das Risiko für Infektionen, Vergiftungen oder Magenprobleme.

Typische Mängel, die zu Erde-Fressen führen können:

  • Eisenmangel: führt zu Blutarmut (Anämie), Müdigkeit, Leistungsschwäche, blassem Zahnfleisch.
  • Zinkmangel: Zeigt sich durch Hautprobleme, Haarausfall, Infektanfälligkeit und schlechte Wundheilung.
  • Selenmangel: Kann Muskelschwäche, Herzprobleme und ein geschwächtes Immunsystem verursachen.
  • Vitamin-B12-Mangel: Beeinträchtigt die Zellteilung, Blutbildung und die Funktion des Nervensystems. Auch Appetitlosigkeit oder neurologische Auffälligkeiten können auftreten.
  • Dysbalance im Darmmilieu: Eine gestörte Darmflora erschwert die Nährstoffaufnahme zusätzlich – so entsteht ein Teufelskreis.

 

Besonders bei jungen, alten oder gesundheitlich vorbelasteten Hunden sollte ein Blutbild beim Tierarzt durchgeführt werden, wenn wiederholt Pica-Verhalten (z. B. Erde fressen) beobachtet wird. Dies gibt Aufschluss über mögliche Defizite und hilft, gezielte Maßnahmen zu ergreifen.

Unsere Empfehlung: Hochwertige Ernährung als Basis

Um solchen Mängeln vorzubeugen, empfehlen wir, hochwertiges, ausgewogenes Hundefutter zu wählen, das die tägliche Versorgung mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zuverlässig abdeckt.

Bei bestimmten Lebensphasen (z. B. Wachstum, Trächtigkeit, Alter) oder nach Krankheit kann eine gezielte Nahrungsergänzung sinnvoll oder sogar notwendig sein.

In solchen Fällen bewährt sich aus unserer Erfahrung besonders der Marsavet Multi-Mineral Complex Pulver – ein speziell entwickelter veterinärmedizinischer Ergänzungskomplex, der Hunde, Katzen und andere Heimtiere mit allen essenziellen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien versorgt.

Die Rezeptur wurde für Situationen mit erhöhtem Bedarf oder nachgewiesenem Mangel konzipiert und eignet sich ideal zur kurz- oder mittelfristigen Unterstützung. B. bei Fressunlust, Fellwechsel, Verdauungsproblemen oder in der Regeneration.

Was tun, wenn der Hund Erde frisst?

1. Tierärztliche Abklärung

Lassen Sie Ihre Hündin oder Ihren Rüden gründlich untersuchen – insbesondere, wenn das Verhalten plötzlich auftritt oder andere Symptome dazukommen. Ein Blutbild mit Fokus auf Spurenelemente, Leber-, Nieren- und Magenwerte ist ratsam.

2. Ernährung überprüfen & optimieren

Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung ist entscheidend für die ganzheitliche Gesundheit Ihres Hundes. Sie liefert nicht nur Energie für Alltag und Bewegung, sondern versorgt den Körper auch mit lebenswichtigen Nährstoffen, die für Immunsystem, Stoffwechsel, Fellqualität, Verdauung und allgemeines Wohlbefinden unverzichtbar sind. Wenn Hunde regelmäßig Erde fressen, steckt dahinter nicht selten ein unbewusster Versuch, Mängel im Nährstoffhaushalt auszugleichen – insbesondere wenn Mineralstoffe oder essentielle Aminosäuren in der täglichen Futterration nicht ausreichend enthalten sind oder schlecht verwertet werden können. In solchen Fällen lohnt sich ein kritischer Blick auf die Futterzusammensetzung, denn sowohl die Qualität der Proteine als auch die Bioverfügbarkeit der Vitamine und Spurenelemente spielen eine entscheidende Rolle.

Besonders sinnvoll ist es, auf eine Ernährung zu setzen, die alle essentiellen Aminosäuren aus hochwertigen tierischen Eiweißquellen enthält, kombiniert mit leicht verwertbaren Vitaminen und Mineralstoffen in einem ausgewogenen Verhältnis. Hunde mit empfindlicher Verdauung oder Futtermittelunverträglichkeiten profitieren zudem von Rezepturen, die speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind – ohne überflüssige Füllstoffe oder potenzielle Allergene. In der Praxis bewährt sich hier das Hundefutter von Bellfor, das eine große Auswahl an Rezepturen bietet – darunter getreidefreie, hypoallergene Sorten sowie Varianten mit Insektenprotein, Lachs oder Geflügel. So lässt sich das Futter ganz individuell auf Geschmack, Gesundheitszustand und Vorlieben Ihres Hundes abstimmen.

Alle Bellfor-Produkte sind so entwickelt, dass sie den Hund mit allem versorgen, was er täglich braucht – von hochwertigen Proteinen mit allen unentbehrlichen Aminosäuren bis hin zu einem sorgfältig abgestimmten Mix aus Vitaminen, Spurenelementen und funktionellen Zusatzstoffen. Dadurch wird der Körper nicht nur rundum gestärkt, sondern auch das Risiko von Mangelzuständen reduziert, die zu unerwünschten Verhaltensweisen wie dem Fressen von Erde führen können.

3. Auslastung & Umweltanpassung

Geistige und körperliche Beschäftigung reduziert unerwünschtes Verhalten. Futterspiele, Nasenarbeit, neue Spazierwege – all das hilft, Stress zu reduzieren.

4. Gezieltes Training

Kombinieren Sie verbales Abbruchsignal („Nein“) mit Belohnung, wenn Ihr Hund Erde ignoriert. In hartnäckigen Fällen können Schleppleinen, Maulkorbtraining oder Anti-Schling-Näpfe unterstützend wirken.

Hausmittel und natürliche Unterstützung

Wenn ein Hund Erde frisst, liegt der Verdacht nahe, dass der Magen-Darm-Trakt aus dem Gleichgewicht geraten ist. Viele Halter greifen in solchen Fällen zunächst zu bewährten Hausmitteln – und tatsächlich können manche dieser sanften Helfer sinnvoll sein.

Zu den am häufigsten verwendeten natürlichen Mitteln zählt beispielsweise Heilerde, die für ihre säurebindenden und magenberuhigenden Eigenschaften bekannt ist. Auch geriebener Apfel, Haferschleim oder aufgekochte Karotten gelten als klassische Unterstützung bei leichteren Magenbeschwerden. Diese Hausmittel können kurzfristig hilfreich sein – vor allem, wenn sie frühzeitig und in Rücksprache mit dem Tierarzt eingesetzt werden.

Langfristig ist es jedoch entscheidend, die Ursache für das gestörte Verdauungsgleichgewicht gezielt anzugehen. Hier spielt vor allem die Stabilisierung der Darmflora eine zentrale Rolle. Denn ein gesunder Darm beeinflusst nicht nur die Nährstoffaufnahme, sondern auch das Verhalten, das Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden des Hundes.

Gerade bei empfindlichen Tieren empfehlen sich dabei natürliche und klinisch geprüfte Probiotika, deren Wirkung durch wissenschaftliche Studien und zahlreiche positive Erfahrungen von Hundehaltern gestützt wird. Besonders bewährt haben sich Produkte, die neben probiotischen Kulturen auch hochwertige pflanzliche Zutaten enthalten – denn genau diese Kombination unterstützt sowohl die Bakterienvielfalt im Darm als auch die Regeneration der Schleimhaut.

Zutaten wie Molkenpulver, Flohsamenschalen und Karotten haben sich seit Jahren als wirkungsvolle, natürliche Helfer bei Verdauungsstörungen etabliert. Sie liefern lösliche und unlösliche Ballaststoffe, beruhigen gereizte Schleimhäute, fördern eine regelmäßige Darmtätigkeit und tragen zur gesunden Kotbeschaffenheit bei.

Wir empfehlen in solchen Fällen das Marsavet Gastro Activia Pulver. Es wurde speziell für Hunde mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt entwickelt und vereint bewährte natürliche Zutaten mit klinisch getesteten Probiotika. Ergänzt wird die Rezeptur durch hochwertiges, leicht verdauliches Insektenprotein, das den Hund zusätzlich mit wichtigen Aminosäuren versorgt.

Ergänzt wird die Rezeptur durch Bierhefe, die reich an B-Vitaminen ist und den Stoffwechsel sowie die Haut- und Fellgesundheit unterstützt, sowie durch den bewährten probiotischen Stamm Enterococcus faecium (DSM 10663 / NCIMB 10415). Dieser trägt nachweislich dazu bei, das bakterielle Gleichgewicht im Darm zu stabilisieren, die Abwehrkräfte zu stärken und die Futterverwertung zu verbessern.

Die harmonische Kombination aus präbiotischen Ballaststoffen, pflanzlichen Funktionsstoffen und gezielten probiotischen Kulturen macht das Marsavet Gastro Activia Pulver zu einer besonders gut verträglichen, natürlichen Unterstützung für Hunde, die zu Magen-Darm-Beschwerden oder auffälligem Verhalten wie dem Fressen von Erde neigen.

Wann sollten Sie sofort zum Tierarzt gehen?

  • Das Verhalten tritt plötzlich und häufig auf
  • Zusätzliche Symptome: Erbrechen, Durchfall, Zittern, Gewichtsverlust
  • Verdacht auf Giftstoffe: nach Gartenarbeit, Spaziergang auf Feldern, Blumenerde
  • Risikogruppe: Welpen, ältere oder chronisch kranke Hunde
  • Der Hund frisst Erde trotz Futterumstellung und Training weiterhin zwangha

 

Wenn der Hund Erde frisst – ein Warnsignal ernst nehmen

Wenn Ihr Hund Erde frisst, ist das meist kein Zufall, sondern ein Hinweis darauf, dass im Körper oder Verhalten etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ob es sich um einen Nährstoffmangel, eine Verdauungsstörung, Stress oder den Versuch handelt, Schmerzen zu kompensieren – das Erdefressen beim Hund sollte immer ernst genommen und individuell beurteilt werden.

Da die Ursachen vielfältig sein können, ist ein ganzheitlicher Blick wichtig. Besonders bei Hunden, die regelmäßig Gras und Erde fressen, unter Magenproblemen, Übersäuerung oder einem Mineralstoffmangel leiden, lohnt es sich, Ernährung, Verdauung und Verhalten gemeinsam zu betrachten. Auch Zahnschmerzen oder Parasiten können unbemerkt eine Rolle spielen.

Eine hochwertige, auf den Bedarf abgestimmte Ernährung mit allen notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen, regelmäßige Pflege und gezielte Unterstützung des Magen-Darm-Trakts – etwa durch natürliche Probiotika – können helfen, das Verhalten nachhaltig zu verbessern.

Wer frühzeitig reagiert, kann verhindern, dass aus einem zunächst harmlosen Verhalten ein gesundheitliches Problem wird. Denn wenn Hunde Erde fressen, ist das oft mehr als nur eine schlechte Angewohnheit – es ist ein Signal, das nicht ignoriert werden sollte.

Häufige Fragen zum Hund Erde frisst

1. Warum frisst mein Hund Erde?

Das Fressen von Erde kann verschiedene Ursachen haben – von Langeweile oder Stress über eine gestörte Verdauung bis hin zu instinktivem Verhalten zur Selbstmedikation. Auch Mängel im Futter oder Parasitenbefall können eine Rolle spielen.

2. Was fehlt meinem Hund, wenn er Erde frisst?

Häufig steckt ein Mangel an bestimmten Mineralstoffen, Vitaminen oder Spurenelementen dahinter. Der Hund versucht instinktiv, das Defizit durch Erde aufzunehmen – etwa bei Eisen-, Zink- oder Kalziummangel.

3. Ist es gefährlich, wenn Hunde Erde oder Blumenerde fressen?

Ja, das kann gefährlich sein. In Blumenerde oder Gartenerde können Schadstoffe, Schimmel, Düngerreste oder Parasiten enthalten sein, die zu Vergiftungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Infektionen führen können.

4. Was kann ich tun, wenn mein Hund ständig Erde frisst?

Zuerst sollten Ernährung, Zahngesundheit und Verdauung überprüft werden. Zusätzlich helfen gezieltes Training, eine nährstoffreiche Fütterung und bei Bedarf natürliche Ergänzungen zur Unterstützung der Darmflora.

5. Welcher Mangel steckt dahinter, wenn mein Hund Erde frisst?

Oft liegt ein Mangel an Mineralien wie Kalzium, Magnesium oder Eisen vor. Auch eine unausgewogene Fütterung, schlechte Nährstoffverwertung oder Verdauungsprobleme können diesen Mangel begünstigen.

6. Warum frisst mein Hund Erde und Gras – und was bedeutet das?

Das gleichzeitige Fressen von Erde und Gras deutet oft auf Magen-Darm-Reizungen, Sodbrennen oder einen Überschuss an Magensäure hin. Der Hund versucht, diese Beschwerden auf natürliche Weise zu lindern.

7. Warum fressen vor allem Welpen Erde oder Dreck?

Welpen erkunden ihre Umwelt mit Maul und Nase – das Fressen von Erde ist Teil dieses natürlichen Entdeckungsverhaltens. Es kann aber auch auf Neugier, Langeweile oder einen beginnenden Mangelzustand hinweisen.

8. Soll ich mit meinem Hund zum Tierarzt gehen, wenn er Erde frisst?

Wenn das Verhalten häufig auftritt, mit Durchfall, Erbrechen, Schlappheit oder schwarzem Kot einhergeht, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden. So lassen sich gefährliche Ursachen frühzeitig ausschließen.

Informationsquellen

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