
Erste Hilfe für Hunde – Wann braucht mein Hund Notfallhilfe?
Wann braucht mein Hund sofortige Erste Hilfe – und woran erkenne ich einen Notfall?
Eine einfache Antwort gibt es tatsächlich: Immer dann, wenn Atmung, Kreislauf oder Bewusstsein gestört sind, zählt jede Minute. Ob Vergiftung, Hitzschlag, Krampfanfall oder schwere Verletzung – das Handeln vor Ort kann entscheidend sein. Sie sollten in solchen Momenten die wichtigsten Vitalwerte beurteilen können, Sofortmaßnahmen einleiten und den Transport zum Tierarzt vorbereiten. Ein gut ausgestattetes Erste-Hilfe-Set für Hunde gehört dabei zur Grundausstattung jedes Haushalts mit Hund.
Es gibt Momente im Leben mit einem Hund, in denen alles auf einmal stillsteht. Der treue Vierbeiner liegt zitternd am Boden, atmet schwer oder reagiert plötzlich nicht mehr auf Ansprache. In solchen Situationen ist schnelle Hilfe gefragt – und zwar von Ihnen. Doch wann genau handelt es sich um einen echten Notfall? Und wie können Sie in dieser Ausnahmesituation angemessen reagieren?
Was bedeutet eigentlich „Erste Hilfe am Hund“?
Der Begriff „Erste Hilfe“ ist vielen aus dem Straßenverkehr oder Erste-Hilfe-Kursen bekannt. Doch auch in der Tierwelt ist diese Soforthilfe entscheidend. Gemeint sind alle Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um den Zustand Ihres Hundes zu stabilisieren, bis professionelle tierärztliche Versorgung möglich ist.
Im Unterschied zur Behandlung durch den Tierarzt geht es bei der Ersten Hilfe nicht um Diagnose oder Therapie, sondern um das Überbrücken der Zeitspanne bis zur medizinischen Versorgung – besonders bei akut lebensbedrohlichen Zuständen. Ob Atemwegssicherung bei Erstickungsgefahr, Druckverband bei starker Blutung oder die Kühlung bei Hitzschlag – mit dem richtigen Wissen und einem gut vorbereiteten Notfallkoffer sind Sie handlungsfähig.
Warum ist das wichtig? Weil Hunde ihre Symptome oft erst sehr spät zeigen – und dann schnell jede Minute zählt. Wer vorbereitet ist, rettet Leben.
Wichtige Vitalzeichen: Was Ihr Hund Ihnen sagen will
Um richtig reagieren zu können, müssen Sie Ihren Hund auch „lesen“ können. Vitalzeichen helfen dabei, eine akute Lage einzuschätzen. Einige dieser Werte lassen sich auch zu Hause überprüfen – ohne spezielle Geräte.
Die Atmung
Ein gesunder Hund atmet in Ruhe etwa 10 bis 30 Mal pro Minute. Auffälliges Hecheln, Keuchen oder das plötzliche Aussetzen der Atmung sind Alarmsignale. Auch bei einem Trachealkollaps – einer Verengung der Luftröhre, die besonders bei kleinen Rassen vorkommt – droht akute Lebensgefahr. Sie erkennen dies an einem trockenen, röchelnden Husten und Atemnot, besonders bei Aufregung oder Hitze.
Herz und Kreislauf
Der Normalpuls liegt je nach Größe zwischen 60 und 120 Schlägen pro Minute. Ein schneller, flacher Puls in Verbindung mit Schwäche oder Apathie kann auf einen Kreislaufkollaps hinweisen. In einem solchen Fall sollten Sie Ihren Hund flach lagern, seine Beine leicht hochlagern und ihn mit einer Rettungsdecke warmhalten.
Schleimhautfarbe und Kapillarfüllungszeit
Kontrollieren Sie regelmäßig die Schleimhäute Ihres Hundes – am besten am Zahnfleisch. Rosa bedeutet Normalzustand, während blasses, blaues oder dunkelrotes Zahnfleisch auf Sauerstoffmangel, Kreislaufversagen oder Vergiftung hinweisen kann. Auch die sogenannte Kapillarfüllungszeit, also die Zeit, die es dauert, bis sich das nach Druck weiß gewordene Zahnfleisch wieder rosa färbt, sollte unter zwei Sekunden liegen.
Körpertemperatur
Die normale Körpertemperatur bei Hunden liegt zwischen 37,5 und 39 Grad Celsius. Eine Temperatur von über 40 Grad kann auf einen Hitzschlag hinweisen – ein lebensgefährlicher Zustand, der vor allem bei hohen Außentemperaturen oder zu viel körperlicher Belastung auftritt. Eine Unterkühlung (< 36,5 Grad) wiederum kann nach Wasserunfällen oder bei kleinen, kränklichen Tieren auftreten.
Die häufigsten Notfallsituationen – und was Sie tun können
Viele Notfälle treffen plötzlich und ohne Vorwarnung ein. Doch wer sie kennt, kann schneller reagieren.
Vergiftungen sind leider ein häufiger Notfall. Typische Symptome sind Erbrechen, Zittern, starker Speichelfluss oder Krämpfe. Gefährlich sind dabei nicht nur Giftköder, sondern auch Haushaltsmittel oder Pflanzen. Bringen Sie Ihren Hund sofort zum Tierarzt – und nehmen Sie, wenn möglich, eine Probe der aufgenommenen Substanz mit.
Atemnot oder Erstickung kann durch einen verschluckten Gegenstand ausgelöst werden. Entfernen Sie sichtbare Fremdkörper vorsichtig und achten Sie darauf, keine Panik zu verbreiten – das erschwert die Atmung zusätzlich. Bei kompletter Blockade der Atemwege kann in extremen Fällen ein modifiziertes Heimlich-Manöver beim Hund notwendig werden.
Auch allergische Reaktionen – etwa nach einem Wespenstich im Halsbereich – können lebensgefährlich sein. Typische Anzeichen sind Schwellungen, Atemnot und Juckreiz. Eine schnelle Reaktion mit Kühlung, gegebenenfalls Antihistaminikum und sofortiger Fahrt zur Klinik ist Pflicht.
Krampfanfälle oder epileptische Anfälle wirken dramatisch, verlaufen aber oft nach wenigen Minuten ohne bleibende Schäden. Halten Sie Ihren Hund in dieser Zeit von gefährlichen Gegenständen fern und greifen Sie nicht ein. Nach dem Anfall ist Ruhe und eine tierärztliche Kontrolle nötig – besonders wenn es sich nicht um einen bekannten Fall handelt.
Hitzschlag, Verletzungen, starke Blutungen, Durchfall, Erbrechen oder akute Lahmheit sind weitere typische Notfälle. Für all diese Fälle sollten Sie mit einem Hunde-Verbandskasten, Desinfektionsmittel, Pfotenverband und Notfallnummern vorbereitet sein.
Erste-Hilfe-Maßnahmen im Überblick – So handeln Sie im Ernstfall richtig
Wenn ein Notfall eintritt, kommt es auf Ruhe, Klarheit und zielgerichtetes Handeln an. Viele Menschen geraten unter Schock oder handeln überhastet. Deshalb ist es so wichtig, die Grundlagen der Ersten Hilfe beim Hund im Voraus zu kennen – damit im Ernstfall keine wertvolle Zeit verloren geht.
Die Stabilisierung der Vitalfunktionen – Ihr erster Schritt
Sobald Sie bemerken, dass sich Ihr Hund in einem kritischen Zustand befindet, sollten Sie zunächst seine Vitalzeichen überprüfen: Atmet er regelmäßig? Reagiert er auf Ansprache oder Berührung? Ist der Puls spürbar?
Falls Ihr Hund nicht oder nur noch schwer atmet, sichern Sie die Atemwege. Entfernen Sie Fremdkörper aus dem Maulraum, falls diese sichtbar und erreichbar sind – aber bitte niemals blind hineingreifen, um nicht weitere Schäden zu verursachen. In manchen Fällen kann eine vorsichtige Seitenlage helfen, das Atmen zu erleichtern.
Bei einem Kreislaufschock – zum Beispiel nach einem Unfall oder starker Blutung – legen Sie Ihren Hund auf eine ebene Fläche und heben leicht die Hinterbeine an. Decken Sie ihn mit einer Rettungsdecke zu, um einem Auskühlen vorzubeugen. Wärmeverlust kann lebensbedrohlich werden, gerade bei kleinen, geschwächten oder nassen Tieren.
Wundversorgung – mit wenigen Handgriffen zum Erfolg
Offene Wunden sind häufig, gerade nach Bissverletzungen oder Unfällen. Bevor Sie handeln, sollten Sie sich selbst schützen – ängstliche oder schmerzgeplagte Hunde könnten unabsichtlich beißen.
Reinigen Sie die Wunde vorsichtig mit sauberem Wasser oder einer geeigneten Spüllösung aus dem Erste-Hilfe-Set für Hunde. Desinfizieren Sie sie, wenn möglich, mit einem geeigneten, alkoholfreien Wundspray. Verwenden Sie dann einen Pfotenverband, Klebeverband oder einen klassischen Druckverband, um die Blutung zu stoppen.
Achten Sie dabei darauf, den Verband nicht zu fest zu ziehen, um die Blutzirkulation nicht zu gefährden. Kontrollieren Sie ihn regelmäßig. Bei tiefen oder stark verschmutzten Wunden gilt: sofort zum Tierarzt.
Der Transport zur Tierarztpraxis – sicher und stressfrei
Nach einer Erstversorgung muss Ihr Hund möglichst stressfrei in die Praxis transportiert werden. Nutzen Sie dafür eine stabile Transportbox, eine Decke oder – bei größeren Hunden – eine improvisierte Trage.
Falls Ihr Hund bewusstlos ist, achten Sie auf eine stabile Seitenlage und halten Sie seinen Hals gestreckt, damit die Atemwege frei bleiben. Wenn Sie allein sind, rufen Sie vorab in der Praxis an, um schnelle Aufnahme zu gewährleisten.
Tragen Sie in Ihrem Notfallkoffer immer eine Liste mit Notfallnummern, auch die der nächstgelegenen Tierklinik mit 24-Stunden-Service. Denn gerade nachts oder am Wochenende ist schnelle Orientierung entscheidend.
Wann ist tierärztliche Hilfe sofort notwendig?
Trotz aller Bemühungen können Sie nicht alles allein behandeln – und das sollen Sie auch nicht. Es gibt klare Situationen, in denen sofortige tierärztliche Versorgung unerlässlich ist:
- Atemnot, die länger als wenige Minuten anhält
- Starke Blutungen, die sich nicht stillen lassen
- Krampfanfälle, insbesondere bei Erstauftreten oder länger als 2 Minuten
- Vergiftungen, bei denen Symptome bereits sichtbar sind
- Schwerwiegende Verletzungen nach Verkehrsunfällen
- Hitzschlag mit Bewusstlosigkeit
- Schlucken von Fremdkörpern, die Erstickungsgefahr bedeuten
Diese Fälle gelten als tiermedizinische Notfälle, bei denen keine Zeit verloren werden darf. Warten Sie nicht auf „Besserung“, sondern fahren Sie umgehend in die Tierklinik.
Prävention – So vermeiden Sie Notfälle im Alltag
So wichtig es ist, Erste Hilfe leisten zu können, so wertvoll ist es, Unfälle und Notfälle von vornherein zu vermeiden. Prävention beginnt bei kleinen Alltagsentscheidungen – zu Hause, unterwegs und bei der Pflege Ihres Hundes. Viele Notfälle lassen sich durch Aufmerksamkeit, Wissen und ein paar einfache Maßnahmen verhindern.
Sicherheit im eigenen Zuhause
Zuhause fühlen sich viele Tierhalter sicher – und vergessen dabei, dass auch hier Gefahrenquellen für Hunde lauern können. Reiniger, Medikamente, Stromkabel oder giftige Pflanzen wie Weihnachtsstern, Efeu oder Lilien können für Hunde lebensgefährlich sein.
Lagern Sie alle potenziell gefährlichen Substanzen außer Reichweite und sichern Sie Müllbehälter, Vorratsschränke und Waschräume. Auch Spielzeugteile von Kindern, kleine Batterien oder Plastikteile können verschluckt werden – mit fatalen Folgen.
Vorsicht bei der Fütterung
Viele Lebensmittel, die für uns Menschen harmlos sind, sind für Hunde hochgiftig. Dazu zählen:
- Schokolade
- Trauben und Rosinen
- Zwiebeln und Knoblauch
- Koffein und Alkohol
Achten Sie außerdem darauf, keine Knochenreste oder Tischabfälle zu füttern. Stattdessen empfehlen sich hochwertige, artgerechte Hundefuttermittel, die individuell auf das Alter, Gewicht und die Aktivität Ihres Tieres abgestimmt sind. Besonders bewährt hat sich dabei das getreidefreie Hundefutter von Bellfor: Es ist ideal für die tägliche Fütterung und überzeugt durch einen ausgewogenen Nährstoffgehalt und eine hohe Verträglichkeit.
Das Sortiment von Bellfor bietet sowohl klassische Eiweißquellen wie Huhn, Rind oder Fisch als auch hypoallergene Varianten mit Insektenprotein oder innovativem mikrobiellem Eiweiß – perfekt für sensible Hunde oder Tiere mit Futtermittelunverträglichkeiten.
Eine gesunde Ernährung ist der beste Schutz vor vielen Notfällen – fangen Sie also bei der Fütterung an, um langfristig Tierarztbesuche zu vermeiden.
Pflege – Schutz vor Wetter, Verletzungen und Insekten
Die regelmäßige Pflege Ihres Hundes hilft nicht nur der Gesundheit, sondern dient auch der Prävention. Kontrollieren Sie täglich Pfoten, Fell, Augen und Ohren. Gerade in der warmen Jahreszeit sind Zecken, Insektenstiche oder kleine Schnittverletzungen an der Pfote keine Seltenheit.
Auch Hitzeschlag ist im Sommer ein echtes Risiko. Lassen Sie Ihren Hund niemals im Auto zurück – selbst bei vermeintlich milden Temperaturen. Sorgen Sie bei Spaziergängen für ausreichend Wasser, Schatten und Pausen.
Im Winter wiederum ist es besonders wichtig, die empfindlichen Pfoten Ihres Hundes vor Kälte, Nässe und Streusalz zu schützen. Nach Spaziergängen sollten die Pfoten stets gründlich mit lauwarmem Wasser gereinigt werden, um Reizungen oder Verletzungen durch Salzrückstände zu vermeiden. Zusätzlich empfiehlt es sich, bei kleinen oder kurzhaarigen Hunden auf Schutzkleidung wie wärmende Hundemäntel oder Schuhe zurückzugreifen.
Für den täglichen Pfotenschutz raten wir zur Anwendung einer natürlichen, pflegenden Pfotensalbe, die Feuchtigkeit spendet und gleichzeitig eine schützende Barriere bildet. Besonders bewährt hat sich hier die Salbe für Pfotenschutz Hunde von Bellfor. Sie enthält Kokosfett, Calendula und Insektenfett – alles hochwertige, hautverträgliche Inhaltsstoffe, die ohne künstliche Zusätze auskommen. Die Salbe schützt nicht nur zuverlässig vor dem Austrocknen der Ballen, sondern beruhigt auch gereizte Hautstellen auf natürliche Weise.
Bewegung mit Bedacht
Bewegung ist wichtig – aber auch hier gilt: Vorsicht schützt. Lassen Sie Ihren Hund nicht ohne Leine in der Nähe von Straßen laufen, sichern Sie ihn bei Autofahrten mit einem Sicherheitsgurt oder Transportbox, und achten Sie auf Stolperfallen, besonders bei älteren Hunden.
Bei Sportarten wie Agility oder Radfahren gilt: langsam steigern, immer auf den körperlichen Zustand achten und niemals überfordern. Besonders Welpen und Senioren brauchen einen individuell angepassten Trainingsplan.
Für den Ernstfall gerüstet
Jede Hundehalterin und jeder Hundehalter wünschen sich, niemals Erste Hilfe leisten zu müssen. Doch die Realität sieht anders aus: Unfälle, Vergiftungen oder Kreislaufprobleme können jederzeit auftreten. Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein – mit Wissen, Übung und der richtigen Ausrüstung.
Denken Sie daran: Erste Hilfe rettet Leben, ersetzt aber keinen Tierarzt. Sie ist eine lebensrettende Überbrückung, bis professionelle Hilfe greift.
Wenn Sie sicherer werden möchten, empfehlen wir Ihnen, ein zertifiziertes Erste-Hilfe-Seminar am Hund zu besuchen.
Vergessen Sie nicht: Ein gut ausgestatteter Erste-Hilfe-Koffer für Hunde sollte immer griffbereit sein – egal ob zuhause, im Auto oder auf Reisen.
Erste Hilfe für Hunde: Die häufigsten Fragen
1. Was sind die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen beim Hund?
Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die Sicherung der Atmung, das Stillen von Blutungen und das Stabilisieren des Kreislaufs. Auch die sichere Lagerung und der rasche Transport zum Tierarzt sind entscheidend.
2. Welche Vitalparameter muss ich beim Hund kennen?
Wichtige Werte sind Atemfrequenz (10–30/Minute), Puls (60–120/Minute) und Körpertemperatur (37,5–39 °C). Auch die Schleimhautfarbe (rosa) und die Kapillarfüllungszeit (<2 Sekunden) helfen bei der Einschätzung des Zustands.
3. Was tun bei Durchfall?
Bei leichtem Durchfall helfen oft eine Futterpause, ausreichend Wasser und die Morosche Karottensuppe. Bei Blut im Kot, Fieber oder Schwäche sollten Sie sofort zum Tierarzt.
4. Was tun bei Vergiftung?
Vermeiden Sie es, den Hund selbst zum Erbrechen zu bringen, und geben Sie keine Hausmittel. Fahren Sie umgehend in die Tierklinik und bringen Sie, wenn möglich, die verdächtige Substanz mit.
5. Wie lege ich einen Pfotenverband an?
Reinigen Sie die Pfote, legen Sie eine sterile Kompresse auf und fixieren Sie diese mit einem selbsthaftenden Verband. Achten Sie darauf, dass der Verband nicht zu fest sitzt und regelmäßig überprüft wird.
6. Was tun bei einem Wespenstich beim Hund?
Entfernen Sie vorsichtig den Stachel und kühlen Sie die Einstichstelle. Bei Atemnot oder Schwellung im Gesicht fahren Sie sofort zum Tierarzt, da ein allergischer Schock droht.
7. Was gehört in einen Erste-Hilfe-Kasten für Hunde?
Ein guter Erste-Hilfe-Koffer enthält Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer, Rettungsdecke, Aktivkohle und eine Zeckenzange. Auch Notfallnummern und Einmalhandschuhe sollten enthalten sein.
8. Wie erkenne ich einen Hitzschlag beim Hund?
Symptome sind starkes Hecheln, Erbrechen, rote Schleimhäute und Schwäche. Bringen Sie den Hund sofort in den Schatten, kühlen Sie ihn sanft und fahren Sie zum Tierarzt.
9. Was mache ich, wenn mein Hund erstickt?
Prüfen Sie den Maulraum auf sichtbare Fremdkörper und entfernen Sie diese vorsichtig. Bei Bewusstlosigkeit sofort handeln und umgehend zum Tierarzt.
10. Welche Medikamente dürfen in eine Hundeapotheke?
Nur Medikamente, die speziell für Hunde zugelassen sind, dürfen verwendet werden. Niemals Humanarzneimittel geben, ohne tierärztliche Rücksprache.
11. Was tun bei einem epileptischen Anfall beim Hund?
Halten Sie Abstand und sichern Sie die Umgebung, ohne den Hund festzuhalten. Nach dem Anfall sollte der Hund beobachtet und tierärztlich untersucht werden.
Informationsquellen
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- Norquest, C. J., Maitz, C. A., Keys, D. A., Moore, M., Bryan, J. N., Ehling, T. J., Lattimer, J. C., & Flesner, B. K. (2022). Fracture rate and time to fracture in dogs with appendicular osteosarcoma receiving finely fractionated compared to coarsely fractionated radiation therapy: A single institution study. Veterinary Radiology & Ultrasound, 63(3), 295–303. https://doi.org/10.1111/vru.13103. Abgerufen am 11. November 2025 von https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35263506/









